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Aroma der Landschaft Blanc 2016

  • Anne-Claire Schott, Twann, Bielersee Appellation d’Origine Contrôlée
  • Rubrik: Klasseweine
  • Trauben: Chasselas, Pinot Noir, Pinot Gris, Chardonnay, Sylvaner, Sauvignon Blanc
  • Jahrgang: 2016
  • Preis: Ca. CHF 45.–
  • Degustiert: 9/2018
  • Freudiger: Etwas dumpfes Altgelb mit bräunlichen Reflexen. Verhalten blumig-duftig. Am Gaumen ein breitschultriger Macho-Auftritt mit schwer einzuordnenden reduktiven Noten. Andeutungen von Orange-Wine-Stil, vermutlich dem Ausbau im Beton-Ei geschuldet. Spannende Bitternote am Schluss. Entwickelt sich an der Luft. Eine Keule von Wein, könnte problemlos ein Steak begleiten. Unklar, ob er sich noch entwickeln – oder einfach sterben wird.
  • Gesamturteil: Verwirrend, schwer einzuordnen. 15?/20
  • Kaletsch: Mittelhelles Orangegelb mit grünlich-bräunlichen Reflexen. Eher diskrete, aber frische und aromatische Nase, die einen reifen, abgerundeten Wein erahnen lässt und am ehesten an Pinot-Gris-Aromen erinnert. Am Gaumen eine vielfältige, sehr breite Aromatik und eine knackige Säure. Ein sehr eigenwilliger Weisswein mit einer ästhetischen Etikette.
  • Gesamturteil: Spannendes Konzept einer Mikro-Cuvée. 17/20
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Malterer 2010

  • Weingut Bernhard Huber, Malterdingen, Deutscher Qualitätswein
  • Rubrik: Klasseweine
  • Trauben: 50 % Weisser Burgunder, 50 % Freisamer
  • Jahrgang: 2010
  • Preis: Ca. CHF 35.–
  • Degustiert: 6/2018, eingereicht von Zapfenzieher
  • Freudiger: Sattes Gelb. Wuchtiges Bouquet mit noch deutlichen Holznoten, viel Rauch und Speck. Dahinter lauert aber bereits eine üppige Frucht. Eindrücklicher Auftritt mit viel Fruchtsüsse. Erneut sehr viel Holz, dunkel, rauchig. Dazu edle Fruchtnoten, die sich allmählich durchsetzen. Gut strukturiert. Die Traubensorten sind für mich nicht erkennbar, erinnert an Neue-Welt-Chardonnay. Gegen Schluss schlanker, überraschend kurzer Abgang. Ich bezweifle, dass der Wein das Holz noch einbinden wird.
  • Gesamturteil: Barrique-Freaks werden ohne Weiteres einen Punkt mehr vergeben. 17/20
  • Kaletsch: Mittleres Gelb. Wunderbare Toasting-Nase mit Frucht und Vanillenoten (Barrique-Ausbau in Perfektion). Mahnt auch am Gaumen an einen Top-Chardonnay zwischen Burgund und Neuer Welt: Lang, schlank, nicht zu mastig und top ausbalanciert – perfektes Winemaking! Opulente Frucht, aber doch ziemlich holzlastig.
  • Gesamturteil: Für Liebhaber von Barrique-Weinen. 18–/20
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Mjsia Garganega Veronese 2017

  • Azienda Agricola Vigna 800, Negrar, IGT
  • Rubrik: Alltagsweine
  • Trauben: Garganega
  • Jahrgang: 2017
  • Preis: CHF 15.50
  • Degustiert: 6/2018
  • Freudiger: Helles Strohgelb. Recht intensiver Duft nach Lindenblüten und Mandeln, auch Zitrusnoten. Druckvoller, mundfüllender Auftritt, säurebetont, wiederum Zitrone und helle Früchte. Am hinteren Gaumen vermehrt Steinfrüchte sowie grüne Noten (Kiwi?) Gut strukturiert, sehr trocken, langer Abgang mit zarter Bitternote. Öffent sich zögerlich. Vielleicht lohnt es sich, ein paar Monate zuzuwarten.
  • Gesamturteil: Erfrischende, autochthone Geschichte aus dem Veneto. 15/20
  • Kaletsch: Helles Gelb mit Anflügen von Rosa. Sehr aromatische, duftige Nase mit opulenter Frucht im Stile eines Torrentès. Am Gaumen dann der Paukenschlag mit einer sehr präsenten Säure. Frisch, schlank und sehr trocken ausgebaut. Ideal als Apérowein oder Begleiter asiatischer Speisen. Ist allein schon wegen der ästhetischen Flasche einen Kauf wert!
  • Gesamturteil: Leider eine Dysbalance zwischen Bouquet und Gaumen. 15,5/20
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Le Vigneron Grec Blanc 2016

  • Papargyriou Winery, Lalioti Korinthias
  • Rubrik: Alltagsweine
  • Trauben: 100 % Assyrtiko
  • Jahrgang: 2016
  • Preis: Ca. CHF 17.–
  • Degustiert: 6/2018, eingereicht von Daniel Peter
  • Freudiger: Kupfer mit Orangereflexen. Massives, betörend-einlullendes Bouquet mit eingemachten Aprikosen, lässt einen üppigen Süsswein erwarten. Dann aber ein überraschend brutaler Gaumen mit Eindrücken von Stein (?), undefinierbaren Fruchtnoten, müdem Birnensaft, Andeutungen von Oxydation. Ultratrocken, extrem adstringierend. Abgang inexistent. Hinterlässt ein verwirrendes, völlig ausgetrocknetes Mundgefühl. Dieser Orange Wine ist ein Erlebnis, zweifellos, aber will man das wirklich? Ist das überhaupt Wein?
  • Gesamturteil: Njet.
  • Kaletsch: Helles Orange mit bräunlichen Reflexen. Eher dezente Nase mit komplett ungewohnter Aromatik nach Büchsenpfirsich und Aprikose. Minimal oxidativ. Am Gaumen sehr gewöhnungsbedürftig: Breit und adstringierend, trocken und ohne Länge (liegts an der Säure?). Selbst für einen Orange Wine noch speziell.
  • Gesamturteil: Für Weintrinker, die schon alles zu kennen glauben. 15,5/20
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Lattenberger Räuschling 2001

  • Lüthi Weinbau, Männedorf, AOC Zürichsee
  • Rubrik: Alltagsweine
  • Trauben: 100% Räuschling
  • Jahrgang: 2001
  • Preis: Ca. CHF 18.–
  • Degustiert: 5/2018, eingereicht von Lüthi Weinbau
  • Freudiger: Recht sattes Gelb mit Grünreflexen. Verhaltener Duft nach weissen Früchten, Mirabellen, Litschi, keinerlei Altersnoten. Im Auftakt meldet sich eine schöne Säure; danach zunächst schlank wirkend, kaum mehr Frucht, aber auch wenig Altersnoten. Nach etwas Belüftung mundfüllend, cremig, leicht laktisch, recht schöne Struktur, durchaus noch lebendig; mittlerer Abgang. Man gibt diesem Räuschling das Alter sicher nicht.
  • Gesamturteil: Beeindruckend, wie sich dieser Wein gehalten hat! 16/20
  • Kaletsch: Mittleres Gelb mit grünlich-bräunlichen Reflexen. Wunderbar frische, fruchtige Nase ohne störende Altersnoten. Am Gaumen rund, vollmundig, fast cremig, mit immer noch präsenter Säure. Erinnert von der Aromatik her an Savagnin (Heida). Das Wort Trinkspass wird diesem Wein nicht gerecht, er bietet ein umfassendes Erlebnis.
  • Gesamturteil: Welch ein Alterungspotenzial! 17/20
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Riesling «Schick und schön» 2017

  • Weingut Rolf & Tina Pfaffmann, Pfalz, Deutscher Qualitätswein
  • Rubrik: Alltagsweine
  • Trauben: 100 % Riesling
  • Jahrgang: 2017
  • Preis: Ca. CHF 15.–
  • Degustiert: 4/2018, eingereicht vom Weingut Tina Pfaffmann
  • Freudiger: Blasses Gelb. Warmes, gelbfruchtiges, recht intensives Bouquet. Starker Auftritt mit wuchtiger aber animierender Säure. Gutes Mundgefühl, schlank, wiederum der Eindruck von Wärme. Cremig, diskrete aber gefällige Pfirsichfrucht, dazu helle Blüten. Kurzer Abgang. Kein Rieslinggedöns, sondern ein einfacher, gefälliger Apérowein.
  • Gesamturteil: Ein unkomplizierter, fröhlicher Geselle. 15,5/20
  • Kaletsch: Helles Gelb mit grünlichen Reflexen. Klassisch-frische Riesling-Nase ohne jegliche Reife- oder Altersnoten (kein Petrol). Sehr sauber vinifiziert, am Gaumen schlank, mineralisch, mit knackiger Säure und guter Balance, aber nicht mit sehr viel Tiefe und Länge. In dieser Preisklasse ein durchaus beachtenswerter Vertreter.
  • Gesamturteil: Knackig-frischer Apérowein. 16+/20
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Chardonnay Lorenz 2015

  • Weingut Hämmerli, Lorenz Hämmerli, Ins, VdP Suisse
  • Rubrik: Klasseweine
  • Trauben: 100 % Chardonnay
  • Jahrgang: 2015
  • Preis: Ca. CHF 40.–
  • Degustiert: 4/2018
  • Freudiger: Erstaunlich helles Gelb. In der Nase noch stark holzgeprägt. Ausserordentlich harzig-würzige Noten. Süssfruchtiger Start, Eichennoten, dazu Pfirsich und andere helle Früchte. Üppig und doch elegant, gute Balance, Substanz und Trinkfluss. Für einen Wein in dieser Preisklasse fehlt vielleicht etwas Mineralität. Auch im Abgang eher etwas enttäuschend. Dennoch Potenzial für eine (noch) höhere Note vorhanden.
  • Gesamturteil: Tolle Leistung für die Region. 17/20
  • Kaletsch: Helles Gelb mit leicht grünlich-bräunlichen Reflexen. Wunderschöne Nase: perfekt eingebettetes Eichentoasting mit leicht verbrannten Noten, sehr burgundisch. Am Gaumen fehlt im Vergleich zu einem Top-Burgunder die markante Säure und die Länge. Wunderbar ausbalanciert und abgerundet und bereits sehr zugänglich. Erstaunlich breit in der Aromatik und verblüffend reif.
  • Gesamturteil: Der beste Chardonnay vom Bielersee? 17,5/20
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Lafnetscha 2016

  • Chanton Weine, Wallis
  • Rubrik: Klasseweine
  • Trauben: 100 % Lafnetscha
  • Jahrgang: 2016
  • Preis: Ca. CHF 26.–
  • Degustiert: 2/2018
  • Freudiger: Helles Strohgelb mit Grünreflexen. Das Bouquet im ersten Moment sehr diskret, Schiefer, etwas Birne, öffnet sich aber zusehends. Hohe Säure, gute Struktur und Länge. Auch im Gaumen ist die Frucht anfangs zurückhaltend: etwas Birne, Stachelbeeren, Zitrusaromen und immer deutlicher Aprikose. Tolle Mineralik, knochentrocken und sehr frisch. Noch lagern oder aber unbedingt dekantieren.
  • Gesamturteil: Ein herrlicher Charakterkopf. 17/20
  • Kaletsch: Helles Gelb mit grünlichen Reflexen. Sehr volle, reife und buttrige Nase. Äusserst fruchtig, mit Anflügen von Uva-Americana- und Gummibärchen-Aromatik. Konsequent ohne Restsüsse vinifiziert und mit extrem knackiger Säure. Diese Kreuzung zwischen Humagne blanche und Completer ist in dieser Form ein frischer eigenständiger Wein, der am ehesten an Pinot Gris erinnert und sich als Essensbegleiter aufdrängt.
  • Gesamturteil: Aufregend anders. 16,5/20
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Bachgarten Grüner Veltliner Federspiel 2015

  • Franz Pichler, Wachau
  • Rubrik: Alltagsweine
  • Trauben: 100 % Grüner Veltliner
  • Jahrgang: 2015
  • Preis: Ca. CHF 20.–
  • Degustiert: 12/2017
  • Freudiger: Helles Stroh mit Grünreflexen. In der Nase eher diskret und ruhig aber mit schöner Frucht und blumigen Noten. Am Gaumen unspektakulär, um nicht zu sagen belanglos. Immerhin einige frische Zitrusklänge, Pfirsich und Stachelbeeren. Zwischendurch zeigen sich grüne Noten. Der Wein fällt ein bisschen auseinander, dürfte auch mehr Druck haben. Möglicherweise in einer schwierigen Phase.
  • Gesamturteil: Zum Apéro ganz okay. 14+/20
  • Kaletsch: Helles Strohgelb mit grünlichen Reflexen. Schöne, sehr sortentypische und runde Nase mit Frucht und Anflügen von Kräuteraromen. Mittlerer Körper mit viel Säure, die für Frische sorgt. Nicht sehr dicht oder lang, aber trotzdem ausgewogen. Im Stahltank und grossen Holzfass ausgebauter Grüner Veltliner mit schöner Mineralik.
  • Gesamturteil: Leichter Apérowein. 16/20
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Halenberg Riesling GG 2010

  • Emrich Schönleber, Nahe
  • Rubrik: Klasseweine
  • Trauben: 100 % Riesling
  • Jahrgang: 2010
  • Preis: Ca, CHF 60.–
  • Degustiert: 12/2017
  • Freudiger: Zartes Goldgelb, markante Petrolnase. Im Auftritt eine sehr schöne Fruchtsüsse, viel Steinobst. Äusserst mineralisch, elegant, finessenreich, herrliche Säure. Nochmal Steinobst, Mirabellen, Aprikose, auch Litschi. Der Abgang sehr lang, wenn auch verhalten. Ein Riesling, der wundervollerweise fast völlig trocken vinifiziert worden ist. Macht Spass.
  • Gesamturteil: Ein schöner Essensbegleiter. 17+/20
  • Kaletsch: Leicht grünliches Gelb mit bräunlich-orangen Reflexen. Wunderbar reife Riesling-Nase mit Petrol und viel Frucht, die beinahe schon an Uva Americana erinnert. Am Gaumen schlank, mineralisch, sehr elegant und dank markanter Säure äusserst frisch. Konsequent ohne Restsüsse vinifiziert und deshalb ein Riesling für Fortgeschrittene.
  • Gesamturteil: Wirklich ein Grosses Gewächs. 17,5/20
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Sex, Drugs & Rock’n’Roll. Just Riesling for me 2015

  • Weingut Bauer und Söhne, Pfalz
  • Rubrik: Alltagsweine
  • Trauben: 100 % Riesling
  • Jahrgang: 2015
  • Preis: Ca. CHF 17.–
  • Degustiert: 11/2017
  • Freudiger: Zitronengelb mit andunkelnden Reflexen. Klassischer Petrolduft mit etwas Litschi und Glutamatklängen. Animierende Säure, süss wirkende Frucht (Aprikose). Tolle Mineralik. Es mischt sich etwas Gummi ins Spiel, dazu eine leicht dumpfe, zum Glück aber verhaltene Restsüsse. Im Abgang ein klein wenig holprig.
  • Gesamturteil: Endlich ein cooler und fast trockener Riesling. 17/20
  • Kaletsch: Dunkleres, sattes Gelb. In der Nase unglaublich aromatisch und bereits sehr reif, schöne Petrolnote. Am Gaumen gefällig, mineralisch und extraktreich, fast schon salzig. Gute Balance zwischen Säure und Restsüsse, eher trocken. Länge, Eleganz und Tiefgründigkeit fehlen, was bei diesem Preis nicht überrascht.
  • Gesamturteil: Viel Riesling für wenig Geld. 16,5/20
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Johanniter Sélection (Chasselas) 2016

  • AOC Lac de Bienne, Johanniterkeller, Martin Hubacher, Twann
  • Rubrik: Alltagsweine
  • Trauben: 100 % Chasselas
  • Jahrgang: 2016
  • Preis: Ca. CHF 14.–
  • Degustiert: 11/2017
  • Freudiger: Helles Strohgelb mit goldenen und grünen Reflexen. Lindenblüten- und Williamsbirnendüfte. Wirkt am Gaumen sehr frisch und lebendig, mit etwas Kohlensäure. Zitrus- und Stachelbeernoten, erneut Lindenblüte. Schönes Süss-Säure-Spiel, eleganter, leichter und doch druckvoller Trinkfluss. Ein klassischer Apérowein.
  • Gesamturteil: Belebend, auch am Schluss eines langen Weinabends. 16/20
  • Kaletsch: Helles Gelb mit grünlichen Reflexen. Schöne Hefenote, aber in der Nase eher zurückhaltend wie die meisten Chasselas-Weine. Leicht kohlensäurehaltig. Ein frischer, leichter, aber doch gut strukturierter Apérowein, der die eher neutrale Traubensorte gut widerspiegelt. Chasselas/Gutedel-Weine haben es schwer bei mir...
  • Gesamturteil: Apérowein für Chasselas-Fans. 15,5/20
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Fläscher Completer 2010

  • Weingut Hermann, Fläsch, AOC Graubünden
  • Rubrik: Klasseweine
  • Trauben: Completer
  • Jahrgang: 2010
  • Preis: Aktueller Jahrgang ca. CHF 32.–
  • Degustiert: 10/2017
  • Freudiger: Helles Strohgelb mit Grünreflexen. Duftet nach gelben Früchten und weissem Tee. Auch am Gaumen charmante weisse und gelbe Früchte (Litschi, Quitte) und Blüten, betörende Honignoten. Mundfüllend, schöner Trinkfluss, gute Struktur. Ein spannender, mit etwas zu viel Restsüsse ausgebauter Wein. Letztere wird zum Glück von einer markanten Säure aufgefangen. Holz noch spürbar. Der Wein kann noch lagern, macht aber jetzt schon Spass, beispielsweise als Käsebegleiter.
  • Gesamturteil: unnötige Restsüsse, 16+/20
  • Kaletsch: Hellgelb mit grünlichen Reflexen. Sehr fruchtige, betörende Nase, fast nach Gummibärchen. Am Gaumen fruchtig-reif und wunderbar ausbalanciert. Für einen Wein dieser Art, der einst nach dem letzten Gebet getrunken wurde, stört die Restsüsse überhaupt nicht, da auch genügend Säure vorhanden ist. Wunderbar abgerundet!
  • Gesamturteil: Aufregende Spezialität, 17+/20
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Puligny-Montrachet 1er Cru La Garenne 2000

  • Domaine Marc Colin et fils, Appellation Puligny-Montrachet 1er Cru Contrôlée
  • Rubrik: Klasseweine
  • Trauben: Chardonnay
  • Jahrgang: 2000
  • Preis: ca. CHF 50.–
  • Degustiert: 10/2017
  • Freudiger: Intensives Honiggelb. In der Nase Petrol und botrytisartige Honignoten, überreifes Kernobst. Mundfüllend, gut strukturiert mit äusserst präsenter Säure. Wieder Honig und Kernobst, aber auch Joghurt. Deutliche Firnnoten. Sehr langer Abgang. Gewinnt nach Belüftung und erinnert an Crème Catalan.
  • Gesamturteil: Over the top, 15/20.
  • Kaletsch: Volles Dunkelgelb. Markante Altersnoten mit medizinalem Touch in der Nase. Deutlich präsente Holznote, die aber nicht stört. Noch immer markante Säure. Vielschichtiger, langer Wein mit fast schon überreifer, schöner Aromatik. Ein klassischer Essensbegleiter, der nicht älter werden sollte.
  • Gesamturteil: Reifer Essensbegleiter, 17+/20.
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